So funktioniert es
Internet von einer eSIM teilen: wann das geht und wie viel es verbraucht
Meistens ja, und es verbraucht mehr als die meisten rechnen. Wie du es einschaltest, was es begrenzt und wie viel Datenvolumen du einplanen musst.
Die Verbindung des Handys zu teilen, in den Einstellungen Hotspot oder Persönlicher Hotspot genannt, funktioniert mit einer eSIM fast immer genauso wie mit einer physischen Karte. Der Haken steckt im fast.
Wovon es abhängt
- Vom Tarif. Die meisten Reise-Datentarife erlauben es, manche schließen es in ihren Bedingungen ausdrücklich aus.
- Vom Handy. Alle eSIM-fähigen Geräte können Verbindungen teilen, aber manche Hersteller verstecken die Option in einem Untermenü.
- Vom lokalen Netz. In einzelnen Zielen kann der Betreiber den geteilten Zugang technisch einschränken.
Bevor du damit für die Arbeit rechnest, lies die Bedingungen des Tarifs, den du kaufst. Das ist eine Angabe, die gemacht wird, keine, die man vermuten muss.
So schaltest du ihn ein
Auf dem iPhone
In den Einstellungen unter Persönlicher Hotspot. Hat das Handy zwei Leitungen, wird die geteilt, die als Datenleitung eingestellt ist. Prüfe also, dass das die Reise-eSIM ist.
Auf Android
In den Einstellungen unter Verbindungen oder Netzwerke, im Bereich Hotspot und Tethering. Wie oben wird die aktive Datenleitung geteilt.
In beiden Fällen gehört ein Passwort dazu, denn im Hotel oder am Flughafen zieht ein offenes Netz mit deinem Namen Gesellschaft an.
Was wirklich zählt: der Verbrauch
Teilen verbraucht nichts an sich. Es verbraucht das, was das angeschlossene Gerät verbraucht, und da liegt die Überraschung: ein Laptop zieht deutlich mehr als ein Handy, weil er ganze Seiten lädt, Dateien synchronisiert und sich selbst aktualisiert.
| Angeschlossenes Gerät | Typischer Verbrauch pro Stunde |
|---|---|
| Anderes Handy, normale Nutzung | 100 bis 300 MB |
| Tablet mit Video | 500 MB bis 1,5 GB |
| Laptop in der Cloud | 300 MB bis 1 GB |
| Laptop in der Videokonferenz | 500 MB bis 1 GB |
| Laptop nach Tagen wieder eingeschaltet | 1 GB oder mehr auf einen Schlag |
Die letzte Zeile ruiniert Tarife: ein Laptop, der eine Woche aus war, holt alles nach, sobald er ein Netz sieht, und fragt dabei nicht.
Drei Vorkehrungen, bevor du mit einem Rechner teilst
- Markiere das Netz im System des Laptops als getaktet. Das bremst automatische Updates und Synchronisierungen.
- Pausiere die Cloud-Synchronisierung, solange du über das Handy hängst.
- Schalte automatische Systemdownloads vor der Abreise aus.
Mit der Person teilen, die mitreist
Um jemandem kurz Verbindung zu geben, kein Problem: einschalten, verbinden, danach wieder aus. Bei zwei Wochen Familienurlaub sieht die Rechnung anders aus, und dann geht es um die Wahl zwischen einem großen Datentarif und einer eSIM pro Person.
Beide Möglichkeiten mit Zahlen stehen in eine eSIM für zwei Handys: was geht und was nicht.
Häufige Fragen
Kann man von einer eSIM aus Internet teilen?
Meistens ja, genau wie mit einer physischen Karte. Es hängt vom Tarif ab, der es in den Bedingungen einschränken kann, und das prüft man besser vorher.
Verbraucht ein Hotspot mehr Daten?
Nicht durch das Teilen selbst, sondern durch das, was das angeschlossene Gerät verbraucht. Ein Laptop zieht viel mehr als ein Handy, weil er synchronisiert und sich selbst aktualisiert.
Wie schalte ich den Hotspot ein?
Auf dem iPhone unter Einstellungen und Persönlicher Hotspot. Auf Android im Bereich Hotspot und Tethering. In beiden Fällen wird die Leitung geteilt, die als Datenleitung eingestellt ist.
Wie viel Datenvolumen brauche ich, wenn ich mit einem Laptop teile?
Zwischen 300 MB und 1 GB pro Stunde normaler Nutzung, mehr bei Videokonferenzen oder wenn der Laptop nach Tagen alles nachholt.
Ist eine eSIM pro Person besser?
Bei langen Reisen oder in der Familie fast immer: jeder hat eigene Daten, auch wenn die Gruppe sich trennt, und niemand hängt am Akku eines einzigen Handys.