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Vergleiche

SIM-Karte für die USA: alle Möglichkeiten, mit ihren Haken

Physische SIM dort gekauft, Prepaid-SIM vorab bestellt oder eSIM vor dem Abflug installiert. Was in welchem Fall gewinnt und was du über dein Handy wissen musst.

Tomás Berruezo 7 Min. Foto von Michael Discenza auf Unsplash

Nach einer SIM-Karte für die USA zu suchen und beim Thema eSIM zu landen verwirrt, also der Reihe nach: es gibt drei Wege, dort Daten zu haben, und alle drei existieren weiter. Der Unterschied liegt darin, wann du sie bekommst und was du dafür tun musst.

Möglichkeit 1: die Karte dort kaufen

Man kauft sie in Anbieterläden, in großen Kaufhäusern und an manchen Flughäfen. Das ist dem, wie es immer war, am ähnlichsten und hat drei bekannte Haken: die Öffnungszeiten, die Sprache des Vorgangs und dass du deine gewohnte Karte aus dem Handy nehmen musst.

Dazu kommt, dass manche lokalen Tarife Rechnungsdaten einer Adresse im Land verlangen, was den Abschluss für einen Besucher kompliziert macht.

Möglichkeit 2: vor der Abreise eine Prepaid-SIM bestellen

Man bestellt sie online und sie kommt nach Hause, also reist du mit ihr drin. Das funktioniert gut und hat zwei Servituten: du musst sie Tage vorher bestellen, und es bleibt eine physische Karte, die gewechselt werden muss, mit dem klassischen Risiko, die eigene zu verlieren.

Möglichkeit 3: eine eSIM

Man kauft und installiert sie von zu Hause aus, und sie lebt neben deiner gewohnten Leitung, ohne dass etwas aus dem Handy muss. Sie braucht zwei Dinge: ein Handy, das eSIM unterstützt, und eines ohne SIM-Lock.

Wie du beides in weniger als einer Minute prüfst, steht in wie du herausfindest, ob dein Handy eSIM unterstützt.

Die drei im Vergleich

SIM vor OrtSIM per PosteSIM
Wann du Daten hastBei der AnkunftVor der AbreiseVor der Abreise
Deine gewohnte KarteRaus aus dem HandyRaus aus dem HandyBleibt drin
Ein Vorgang nötigJa, am ZielortRechtzeitig bestellenNein
Passendes HandyJedes ohne SIM-LockJedes ohne SIM-LockKompatibel und ohne SIM-Lock
Lokale NummerJaMeist jaJe nach Tarif

Das Detail mit dem amerikanischen iPhone

Die in den USA verkauften iPhones haben ab dem Modell 14 kein Kartenfach: sie sind reine eSIM-Geräte. Kaufst du das Handy dort, entfällt die Option der physischen Karte, und deine gewohnte Leitung muss ebenfalls als eSIM vorliegen.

Und was sich zwischen den dreien nicht ändert

Die Abdeckung. Alle drei verbinden sich mit denselben Masten derselben amerikanischen Anbieter, also gibt es in den Nationalparks mit keiner von ihnen Empfang. Was sich ändert, ist, wie die Leitung in dein Handy kommt.

Was von der Abdeckung Gegend für Gegend zu erwarten ist, steht in dem Leitfaden zum Internet in den USA.

Häufige Fragen

Wo kaufe ich eine SIM-Karte für die USA?

In Anbieterläden und großen Kaufhäusern dort, online vor der Reise, damit sie nach Hause kommt, oder als eSIM, die man von zu Hause installiert, ohne etwas zu empfangen.

Brauche ich eine amerikanische Nummer?

Für fast nichts. Buchungen, Verkehr und Messenger laufen über Daten. Eine lokale Nummer hilft, wenn du kleine Betriebe anrufen willst.

Kann ich mein eigenes Handy dort nutzen?

Ja, solange es aus den letzten Jahren stammt und keinen SIM-Lock hat. Die Frequenzbänder sind bei modernen Geräten kompatibel.

Was, wenn ich in den USA ein iPhone kaufe?

Ab dem Modell 14 haben die dort verkauften kein Kartenfach: sie sind reine eSIM-Geräte, also muss deine gewohnte Leitung in diesem Format vorliegen.

Habe ich in den Nationalparks Empfang?

Normalerweise nicht, mit keiner der drei Möglichkeiten. Die Abdeckung kommt von den Masten des Landes, nicht von der Karte.